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Rückblick 19. Filmfest FrauenWelten von TERRE DES FEMMES

Mit 25 Filmen aus über 25 Ländern ging das Filmfest FrauenWelten vom 20. – 27. November 2019 zum letzten Mal in Tübingen erfolgreich über die Bühne; ab 2020 wird es in Berlin stattfinden.

Mit insgesamt über 4300 ZuschauerInnen bei weniger Vorführungen als die Vorjahre erreichte das Filmfest FrauenWelten das beste Ergebnis an Zuschauerzahlen in den gesamten 19 Jahren Festivalzeit.

Besonders intensiv befasste sich das Publikum mit dem Thema „Ausstieg aus der Prostitution – Jetzt!“. Große Beachtung fanden dabei die Aktivistin und angehende Juristin Sandra Norak, Überlebende der „Loverboy-Methode“, die 6 Jahre in der Prostitution verbrachte, sowie Kommissar Simon Häggström, der aus erster Hand über seine Erfolge bei der Durchsetzung des Sexkaufverbotes im Rahmen des „Nordischen Modells“ in Schweden berichten konnte.

Auch die anregenden Publikumsgespräche in Kinos und Schulen sorgten für einen intensiven Austausch mit den internationalen Gästen, unter ihnen Aktivistinnen, RegisseurInnen, und ExpertInnen.

Publikumslieblinge waren der Eröffnungsfilm „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“, das „Ehren“morddrama „Nur eine Frau“ mit Gast Sandra Maischberger, die österreichische Komödie „Womit haben wir das verdient?“, der Südsee-Episodenfilm „Vai“, sowie die drei Oscar-Kandidaten 2020: „Adam“ für Marokko, „Die perfekte Kandidatin“ für Saudi-Arabien, sowie „Die Sehnsucht der Schwestern Gusmao“ für Brasilien.

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Rückblick Filmfest FrauenWelten 2019

mit Fotos vom Festival und Medienecho

Mashup FrauenWelten 2019

Einblicke in unser vielfältiges Filmprogramm

Filmhighlights und Gäste

In „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ fordert die arbeitslose Petrunya die verkrusteten patriarchalen Strukturen der ländlichen orthodox-katholischen Gesellschaft Nordmazedoniens heraus; der 16-fach preisgekrönte Spielfilm von Regisseurin Teona Strugar Mitevska konkurrierte im Berlinale Wettbewerb 2019 um den Goldenen Bären und beruht auf einer wahren Geschichte.

Auch in „Nur eine Frau“ geht es um tatsächliche Begebenheiten – Produzentin Sandra Maischberger begleitet beim Filmfest den Spielfilm um den Berliner „Ehren“mord an der jungen Deutsch-Türkin Hatun Aynur Sürücü.

Im bewegenden Thriller „Savovi-Stitches“ deckt Ana den tatsächlichen Skandal zu massenhaftem Kindesraub in Serbien auf; Produzentin Milena Garfield stellt das 10-fach preisgekrönten Werk in Tübingen vor, das bei der Berlinale 2019 uraufgeführt wurde.

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©Rotlichtaus

Schwerpunktthemen

In den Fokus wurden zwei Themen gestellt, die in den vergangenen Jahren immer mehr ins Zentrum der Arbeit von TERRE DES FEMMES gerückt sind: Zwangs- und Armutsprostitution und die Möglichkeiten ihrer Abschaffung, sowie Religiöse Fundamentalismen, bei denen aufgezeigt wird, wie diese in verschiedenen Religionen Frauenrechte untergraben.

Fokus „Religiöse Fundamentalismen“
Neben den vorgestellten Highlights im Filmprogramm – Gott existiert, ihr Name ist Petrunya; Nur eine Frau; Die perfekte Kandidatin; Adam; Womit haben wir das verdient – beleuchteten weitere bewegende Filme den Themenfokus.

Fokus „Ausstieg aus der Prostitution – Jetzt!“
Dieser Fokus wurde besonders im Rahmenprogramm beleuchtet. Zum Thema Prostitution kursieren sowohl in den Köpfen als auch den Medien extrem viele Mythen, welche die gravierenden Gewalterfahrungen prostituierter Frauen ausblenden. So scheint es dringend, diesen Mythen verschiedene Erfahrungen mit den Realitäten gegenüber zu stellen. Sie kommen von denjenigen, die sich mit genau diesen Gewaltverhältnissen auseinandersetzen. In Gesprächsrunden wurde von praxiserfahrenen TeilnehmerInnen ein Licht auf die komplexen Zusammenhänge zwischen Prostitutionsmarkt, Geschlechterbeziehungen allgemein und den Chancen prostituierter Frauen für einen Ausstieg geworfen.

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Schulvorstellungen

Auch in diesem Jahr bot das Filmfest FrauenWelten wieder zum Zeitpunkt des Filmfestes im November Schulvorstellungen für junges Publikum. Die Filme können im Lehrplan thematisierte Inhalte vertiefen und den regulären Unterrichtsstoff inhaltlich ergänzen sowie als Einstieg in bestimmte Themen dienen und zu deren Sensibilisierung beitragen.
Jeweils im Anschluss an die einzelnen Filme hatten Schülerinnen und Schüler die einzigartige Möglichkeit mit ExpertInnen über die Filme und Themen zu sprechen und Fragen zu stellen. Dieses Jahr boten wir folgende Filme in Schulvorstellungen an: „Nur eine Frau“ mit Gast„Ich gehöre ihm – Loverboy“ mit Gast.

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